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Über das MEP

 

 

Was ist das MEP?

 

Bei dem Modell Europa Parlament (MEP; engl.: Model European Parliament) handelt es sich um ein Plan- und Rollenspiel, bei dem Schüler das Europäische Parlament simulieren. MEP-Sitzungen finden mit gleicher Struktur in vielen europäischen Ländern statt, die nationalen Organisationen arbeiten dabei mit der International Foundation Model European Parliament mit Sitz in Den Haag zusammen.

 

 

Wie funktioniert MEP?

 

Beim Modell Europa Parlament schlüpfen Schüler und Schülerinnen in die Rollen von schick gekleideten (Dresscode) Delegierten eines europäischen Staates, die in mehrtägiger Ausschussarbeit gemeinsam mit anderen Delegationsvertretern Resolutionen zu verschiedenen EU-politischen Themen ausarbeiten. Die Ausschusssitzungen werden von den Ausschussvorsitzenden (AVs) und -assistenten  (AAs) geleitet, die in der Vergangenheit bereits an MEP-Veranstaltungen teilgenommen und sich dort profiliert haben.

Anschließend werden die Resolutionen in der Plenarversammlung (GA; engl.: General Assembly), in der alle Delegierte wieder zusammen finden, diskutiert, um schließlich über ihre Annahme oder Ablehnung abzustimmen. Die GA steht unter der Leitung des MEP-Präsidiums, dem amtshöchsten Gremium beim Modell Europa Parlament, welches aus ehemaligen Ausschussvorsitzenden und -assistenten gestellt wird.

 

 

Was ist das MEP.de?

 

Das MEP.de ist das nationalen Modell Europa Parlament in Deutschland. Für eine Woche reisen jeweils acht Schüler der zehnten Jahrgangsstufe aus jedem Bundesland nach Berlin, um dort als Delegierte einen ihnen zugeteilten EU-Staat zu vertreten.

Die 8 Ausschusssitzungen, die von jeweils zwei Ausschussvorsitzenden und einem Assistenten geleitet werden und mit 16 Delegierten besetzt sind, tagen in den Landesvertretungen der Bundesländer. Die Plenarversammlung findet abschließend unter Leitung von drei Präsidenten im Bundesrat statt und füllt dessen Sitzungssaal jedes Jahr mit etwa 160 Schülern und Schülerinnen aus ganz Deutschland.

Erstmalig fanden MEP.de-Sitzungen im Jahr 2000 statt, seitdem wird jährlich eine Konferenz veranstaltet.

 

 

Und was ist nun das MEP.dek und was macht es so besonders?

 

Das MEP.dek (Modell Europa Parlament Deutsches Eck Koblenz) versteht sich als regionale Variante der nationalen MEP-Sitzungen. Im Jahr 2008 erstmals veranstaltet, nehmen seitdem am Koblenzer MEP jedes Jahr kurz vor oder kurz nach den Halbjahreszeugnissen vier Gymnasien aus Koblenz teil (siehe hierzu Teilnehmende Schulen), so dass sich zu den Eröffnungsfeierlichkeiten im Rathaus Koblenz jeweils zwischen 50 und 60 Schüler zusammenfanden, um gemeinsam MEP im kleinen Stil zu erleben.

Die vier bis fünf Ausschüsse tagen in den zentral gelegenen teilnehmenden Gymnasien. Die abschließenden Plenarversammlungen finden wiederum in Räumlichkeiten der Stadt Koblenz, z.B. im historischen Rathaussaal statt.

 

Mit dem regionalen MEP in Koblenz wurde ferner Schülern und Schülerinnen aus anderen Schulen, als nur denen des Hilda-Gymnasiums, die Möglichkeit geboten, MEP zu erleben. Das Präsidium und die Auschussvorsitzenden, sowie -Assistenten schlagen im Anschluss an das MEP.dek 8 Schüler und Schülerinnen vor, denen die Möglichkeit geboten wird, am nationalen MEP in Berlin Teil zu nehmen.

Die Erfahrung, die bisher mit dieser Öffnung zum MEP.de-Einzug gemacht wurden, waren durchweg positiv, insbesondere für die Qualität der Koblenzer Delegation in Berlin.

Doch auch SchülerInnen, die es nicht auf das nationale MEP schaffen, scheiden nicht automatisch aus den Koblenzer Planspielen aus. Das MEP.dek bietet auch für solche Schüler, die sich gut während der regionalen Sitzungswoche präsentiert haben, oft noch Plätze in folgenden regionalen Planspielen.

 

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